Letzten Herbst hat DJI ihre neue Wunderwaffe angekündigt, die Mavic Pro, gegen GoPro’s Karma Drohne. Einige Wochen später wurde klar, dass die Karma keine ernstzunehmende Konkurrenz ist für DJI. Die Karma Drohne fiel wortwörtlich vom Himmel.

Als ehemaliger Phantom 3-Besitzer kenne ich die Vorzüge von DJI Produkten. Die Software ist simple, das Fliegen ein Kinderspiel und meine Drohne war einfach zuverlässig. Als ich gehört habe, das DJI eine neue „transportable“ Drohne auf den Markt wirft war für mich der Fall klar, es muss eine neue Drohne her! Denn das Einzige was mich wirklich gestört hat an der Phantom, war ihre Grösse. Man konnte sie schlecht in einen Rucksack packen und auch sonst nahm sie einfach zu viel Platz weg. Weshalb in vielen Fällen die Drohne einfach zu Hause gelassen wurde. Jetzt mit der neuen Mavic Pro, könnte Mann/Frau die Drohne auch einfach in die Hosentasche stecken.

Schnell habe ich mir diese bei einem Schweizer Händler vorbestellt und wartete geduldig auf die Auslieferung. Leider war die Drohne so beliebt (wegen der Rückrufaktion der GoPro Karma, haben viele Ex-Karma-Besitzer sich eine Mavic Pro vorbestellt), dass DJI nicht mit der Produktion nachkam und wir Wochen auf die Drohne warten mussten. Noch mehr Wochen zogen ins Land und der Schweizer Händler konnte mir kein Update geben, wann ich die Drohne nun bekomme. Durch einen Tipp habe ich in Erfahrung gebracht, dass wenn man nun bei DJI direkt bestellt, diese innert 5 Arbeitstagen geliefert wird. So habe ich die Bestellung storniert und direkt bestellt. Und siehe da, 5 Arbeitstage später ist die Mavic Pro nun wohlbehalten bei mir angekommen.

Im folgenden Video könnt ihr euch kurz ein Bild machen, wie ich das Paket auspacke.

VIDEO LINK

Nachfolgend möchte ich euch die Bilder von der Drohne zeigen und was alles an Zubehör mitgeliefert wurde. Eines muss ich DJI lassen: Es wurde nicht an Zubehör gespart. Bestellt man das FLY More package bekommt man neben zwei zusätzlichen Akkus, noch eine Mehrfach-Ladestation, Autoladekabel, acht zusätzliche Propeller, einen Adapter, um den Akku als Powerbank benutzen zu können und eine kleine Tasche, um die Drohne samt Fernsteuerung und Akkus zu verstauen. Mein Erster Eindruck ist absolut positiv ausgefallen. Wie sich die Drohne nun fliegt und welche Macken die Mavic Pro hat, wird sich mit der Zeit zeigen. Ein ausführlicher Bericht folgt.